Auch die Jury des Life Awards setzt sich aus Personen zusammen, die auf Grund ihrer beruflichen Laufbahn mit den Alltagsproblemen behinderter Menschen konfrontiert werden. Einige der Jurymitglieder sind selbst von einem Handicap betroffen. Bisher haben sich bereit erklärt, den Life Award als Jurymitglied zu begleiten:
Georg Schärmer ist seit 1. November 1998 der vierte Direktor der Caritas Innsbruck und bestätigtes Mitglied bei der Life Award Jury.
Gerhard Reheis, Bezirksparteivorsitzender der SPÖ Imst sowie Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Tirol, wurde 1955 in Roppen (Bez. Imst) geboren. Nach einer breiten Ausbildung fand er seinen Weg in die Politik. Sein Geschäftsbereich umfasst unter anderem Grundsicherung, Sozialberatung, Pflegegeld, Sozialversicherungswesen, Flüchtlingswesen, Integration von Zugewanderten, Jugendwohlfahrtswesen und Sozialbetreuungsberufe.
Michael Heil erlitt mit 20 Jahren einen Skiunfall und ist seitdem querschnittgelähmt. Neben großen Engagements in verschiedenen öffentlichen Bereichen, gründete er die Stiftung „Brave Art“. Diese ermöglicht jungen Künstlern mit Handicap, ihr Talent öffentlich zu zeigen und sich einen Status in der Künstlerszene zu erarbeiten.
Julian Hadschieff erkrankte im Alter von 7 Jahren an einer unheilbaren Augenkrankheit, welche sein Sehvermögen rapide einschränkte. Trotz dieser Behinderung bewältigte er die Matura und widmete sich danach sehr erflogreich dem Sport. Seit dem Jahr 2000 ist Julian Hadschieff Obmann der Fachgruppe und des Fachverbandes der Privatkrankenanstalten und Kurbetriebe der Wirtschaftskammer Wien und Wirtschaftskammer Österreich. 2007 erhielt er selbst den Life Award in der Rubrik Wirtschaft und Gesellschaft.
Markus Prock gewann zehnmal den Gesamtweltcup im Rennrodeln und wurde zweimal Weltmeister. Er gilt damit als erfolgreichster, österreichischer Rennrodler überhaupt. Seit 1997 betreibt er in Innsbruck eine Sportagentur, in welcher er unter anderem Armin Zöggeler, Mario Stecher und Gregor Schlierenzauer, dessen Onkel er ist, betreut.
Dr. Elisabeth Zanon war stellvertretende Obfrau der Österreichischen Volkspartei sowie der Tiroler Volkspartei, Landesleiterin der Tiroler Frauenbewegung und erste Landeshauptmann-Stellvertreterin in Tirol. Nach ihrem Rückzug aus der Politik nahm sie ihre Tätigkeit als Ärztin wieder auf und betreibt eine Praxis für plastische Chirurgie in Innsbruck und Wien. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich als stellvertretende Obfrau des Tiroler-Zivil-Invaliden-Verbandes für die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung.